Adresse:

Australien; nähere Details folgen :-)

Samstag, 31. Mai 2014

Praktikum und Norwegen

Zurück aus Tanzania ging es für mich eine Tag später schon nach Norwegen. Ich habe beides sehr genossen und bin reich gesegnet worden mit wunderbaren Erfahrungen.

Ich möchte mit euch ein paar Bilder teilen und euch so an meiner Zeit teilhaben lassen.

Genießt es :-)

Die erste Zeit habe ich in eine Dorf mit dem Namen Linulu verbracht. Dort habe ich mit 27 Studenten und den beiden Köchinen, wie Lehrern und den Kindern von zwei Studenten eine Evangelisation durchgeführt. Ich war Sprecherin am Abend und hatte mit den Leuten super viel Spaß. Neben den Abendvorträgen bin ich von Haus zu Haus gegangen und habe die Morgenandachten gemacht. Es war einfach nur genial und ich habe es sehr genossen. Sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen und ich vermisse unser gemeinsames Lachen, sowie die schönen Gespräche über ihre Erfahrungen mit Gott. 




meine Unterkunft mit den Studenten




beautiful Tanzania

Health-Expo

Benjamin busy in teaching importance of excerise


Uncle Paulo in action telling the Kids about Trust in God





Cooking-Class





Vicent enjoying the yummie food


Abendvorträge







Impressionen vom Leben im Dorf
Baba Daniel rührt Ugali


Jackson says "Hi" :-)



die ganze Gruppe


Den zweiten Teil meines Praktikums habe ich in Kibidula verbracht. Dort bin ich zusammen mit Kori in das nahegelegene Dorf gegangen um Hilfe anzubieten in Gesundheitlichen Fragen. Ich habe es geliebt und bin sehr froh, Kori kennengelernt zu haben, wie auch die lieben Menschen im Dorf. Ich wurde in Kibidula herzlich aufgenommen und werde sicher auf das Angebot zurück kommen, wiederzukommen.

Mein eigenes Zimmer

Kori and me

Claudia (I think was her name..), her children and Kori posing at Claudias house



Die Bilder von Norwegen und dem Besuch meiner Freunde in Tanzania wird auf einem weiteren Blog folgen.

Blessings
Sarah






Sonntag, 13. April 2014

Gebetserhörung

Bevor ich Deutschland für knapp fünf Wochen verlassen werde, wollte ich mich noch einmal kurz bei euch melden.
Gott hat meine Gebete erhört und mir meinen Wunsch erfüllt, nach Tanzania zu gehen. Ich freue mich schon riesig und habe den ersten Koffern schon gepackt. Die Geschenke sind alle schon drinnen und hier bin ich meiner Mami sehr dankbar, dass sie mich in den Einkäufen so fleißig unterstützt hat. Sogar mehr, als ich eigentlich in Auftrag gegeben hatte.
Zustand kam das alles, dass mich Michael eines morgens Ende Februar fragte, ob ich den Flug nach Tanzania schon gebucht hätte. Ich erklärte ihm lächelnd, dass ich hier noch auf das Geld warte. Die Zusage von Kibidula hatte ich bereits. Er lächelte mich ebenfalls an und sagt, dass eine Spende für mich eingegangen sei und ich somit mir einen Flug raus suchen soll. Ich war total von den Socken. Also eigentlich konnte ich es gar nicht fassen. Deshalb hielt sich meine Freude auch erst einmal in Grenzen. Das war unmöglich. Ich weiß, dass ich die ganze Zeit dafür gebetet habe, aber jetzt war es soweit. Ich durfte einige Tage später mit Andreas den Flug buchen und freue mich schon wahnsinnig. Gerade bin ich alte Bilder und Videos durchgegangen und kann es noch immer nicht fassen, dass ich all meine lieben Freunde und auch die Kinder wieder sehen darf.
Davor heißt es noch knapp 3 Wochen dienst für meine wunderbaren Gott, der mir all dies ermöglicht hat. Ich werde an einer Evangelisation in der Nähe von Mafinga teilnehmen, die von Kibidula durchgeführt wird. Seit Donnerstag weiß ich, dass ich nicht nur eine Unterstützung sein werden, sondern die Hauptvorträge jeden Abend durchführen werde.
Ich freue mich schon sehr auf diese Herausforderung und bin gespannt, wie das ablaufen wird. Ich habe hier in Isny bereits eine Evangelisation miterleben dürfen und konnte viel von Michael in seinen Vorträgen lernen, auch wie er sie hält. Trotzdem ist es noch einmal etwas anderes, wenn man selbst vorne steht und diejenige ist, die die Vorträge hält.
Meine Gefühle schwanken zwischen Aufregung, Vorfreude und Ruhe in Gott. Ich weiß, dass er mit mir sein wird und das gibt mir Frieden. Mit seiner Hilfe wird es eine bereichernde Erfahrung werden und ich freue mich schon zu erleben, wie er mich in dieser Zeit speziell gebrauchen wird.

Bitte betet für mich und das Gelingen dieser Evangelisation. Nur wenn Gott die Herzen der Menschen vorbereitet können wir etwas erreichen.
Ich werde am Dienstag den 21. April nach Tanzania fliegen und komme wieder am 19. Mai. Die ersten drei Wochen werde ich in der Nähe von Mafinga, zur Evangelisation sein, und anschließend für eine Woche in Usa River, um meine Freunde zu besuchen.

Liebe Grüße

Montag, 17. Februar 2014

Halbzeit

Hallo ihr Lieben,


seit sechs Monaten bin ich nun schon in Isny und nachdem mehr als die Halbzeit vorbei ist dachte ich mir, dass es mal wieder Zeit für einen Blog ist.


Die Zeit, auf die ich bis jetzt zurück schauen kann, war für mich sehr lohnenswert und segensreich. Es gab Höhen und Tiefen; Leben eben. Genau das ist es schließlich, womit wir uns unser ganzes Leben befassen dürfen. Schön ist, dass wir als Christen diese Höhen und Tiefen nicht alleine zu bewältigen haben, sondern darin unseren Gott erleben dürfen. Er hat uns ein Leben in Fülle versprochen. Nicht nur auf der neuen Erde, sondern auch schon jetzt hier auf dieser Erde.


Ich versuche einmal, meine Erlebnisse zusammenzufassen. Vor allem, was mich im Moment noch beschäftigt und etwas ist, woran Gott an mir noch immer arbeitet. Dazu muss ich jedoch ein wenig weiter ausholen. Hier also die Vorwarnung: Es wir ein längerer Blog :-).


Sprüche 3, 5.6
Gott hat mich hier auf die Josia-Missiosschule geführt. Davon bin ich überzeugt. Warum? Weil er mir den Weg dorthin geebnet hat und noch immer dabei ist. Als mein Entschluss viel, eine Missionsschule zu besuchen war mir klar, dass ich es finanziell in vier Monaten nicht schaffen würde das entsprechende Geld aufzubringen. Ich würde es auf vielleicht einen Monat bringen, ohne die Krankenversicherung dazu zu rechnen, die zusätzlich noch anfallen würde. Ich legte es Gott in die Hände und bat ihn, mir zu helfen. Er war es, der mir Frieden gegeben hat, diesen Schritt zu wagen. Gottes Wege uns ans Ziel zu bringen sind jedoch manchmal anders, als wir uns es gerne wünschen würden. Diejenigen, die mich kennen wissen, dass ich kein Mensch war, der finanzielle Unterstützung gebraucht hat. Ich hatte immer gespartes. Das ist auch nicht verkehrt und ich würde es auch weiterhin so handhaben, wenn ich könnte :-). Es war für mich ungewohnt, diesen Part Gott zu übergeben. Als ich meine Entscheidung getroffen hatte, die Missionsschule zu besuchen und angefangen habe, alles in die Wege zu leiten hat Gott Dinge zugelassen, die ich zu Anfang nicht verstanden habe. Dazu hat gehört, dass ich einen Monat früher als gewünscht entlassen wurde und die zusätzliche bereits erwähnte Krankenversicherung während des Jahres noch zu zahlen war. Dabei war ich bei der Krankenversicherung noch recht guten Mutes und dachte mir nur: Ok Gott, dass wird schwieriger, aber du machst das. Als die Entlassung kam verstand ich nicht, warum das nun auch noch. Es tat weh und natürlich wurde ich unsicher. War es wirklich der richtige Weg? Ich war am überlegen, die Idee wieder aufzugeben wurde doch von besonders einem guten Freund und Gemeindeglied ermutigt, mich nicht wieder abzumelden. Ich betete und haderte mit Gott. Er lies mich eine Woche warten und die fühlte sich viel länger an. Nach einer Woche gab mir Gott die Antwort zu meiner Entscheidung. Er gab mir den ersten Spender. Ich bekam eine email, dass der erste Monat übernommen werden würde. Einige Tage später eine weitere email; ein weiterer Monat. Dann bekam ich von Freunden Unterstützung. Stück für Stück fügte er zusammen. Letztlich hatte ich knapp vier Monate zusammen, als ich nach Isny kam. Gott ist gut! Ich wusste, dass es die richtige Entscheidung gewesen ist und bin dankbar, dass Gott Herzen bewegt hat, mich zu unterstützen. Später durfte ich erfahren, dass Er Menschen in meine Predigt schickt, die sonst nie da sind, von meiner Erfahrung angesprochen werden und mich dadurch unterstützen. 


Es gibt ein Zitat von Ellen G. White, dass mich durch diese Zeit getragen hat:


„Unser himmlischer Vater hat tausend Wege für uns zu sorgen, von denen wir nichts wissen. Diejenigen die sich dafür entscheiden, den Dienst für Gott an die erste Stell zu setzen, werden feststellen, dass Ängste und Sorgen verschwinden und sich vor ihren Füßen der Weg ebnet.“ (Auf den Spuren des großen Arztes, S. 401)


Ich möchte euch mit dieser Erfahrung Mut machen. Mut, ganze Sache mit Gott zu machen. Er enttäuscht uns nicht. Er wird Wege ebnen.


Diesen Mut spreche ich aber nicht nur euch zu, sondern auch mir selbst. Ich habe noch immer nicht das komplette Geld zusammen. Weder für die Versicherung noch für die Schule, aber ich weiß, dass Gott mir ein Versprechen gegeben hat und daran klammere ich mich und lasse meine „Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden“(Phil. 4,6).




Neben der Schule habe ich Gott ein weiteres Anliegen vorgelegt, dass mich sehr beschäftigt, und das ich mit euch teilen möchte. Wir haben die wunderbare Möglichkeit im Mai drei Wochen ein Praktikum zu absolvieren. Das soll uns helfen, noch mehr Erfahrungen in der praktischen Anwendung unsere bereits erlernten Fähigkeiten zu bekommen. Außerdem können wir dadurch herausfinden, ob und was uns wirklich liegt. Einige werden in die „Arche“ gehen, ein Gesundheitszentrum und dort eine NEWSTART-Kur miterleben. Mein Missionspartner Dima hat ein ja von Kirgisien bekommen, seinem Geburtsort, und wird dort an einer Missionsschule sein Praktikum absolvieren.
Das wird eine super spannende Erfahrung und ich bin schon gespannt, was mir meine liebe Josia-Family für Geschichten erzählen wird, wenn wir uns nach dieser langen Trennung wieder sehen werden. Ich habe Gott vorgelegt und ihn gebeten, ob er mir nicht die Möglichkeit geben kann, dieses Praktikum in Tansania zu absolvieren. Seit zwei Jahren bete ich darum, dass Er mich doch wieder gehen lassen möge. Ich vermisse meine Freunde und meine Kinder, die ich so ins Herz geschlossen habe und würde sie von Herzen gerne noch einmal in meine Arme schließen. Das wäre also die perfekte Möglichkeit diese beiden Dinge zu verbinden. Im Gespräch mit Michael, meinem Lehrer, habe ich diesen Wunsch geäußert. Er meinte, dass sich da sicherlich etwas regeln lassen könnte. Dem ist auch so gewesen. Es gibt dort die Kibidula-Farm, ein zum größten Teil selbstunterhaltendes Projekt mit Grundschule, Evangelisations-Programm und einer Ausbildung in Agrar-Wissenschaften. Außerdem haben sie noch viele andere Programme. 

Als ich mit mit dem Direktor Kontakt aufgenommen habe, hieß es, dass er sich bei mir melden würde. Ich habe während dieser Zeit Gott immer wieder gebeten, mir eine klare Antwort zu geben. Er kann das ja oder nein geben. Wir haben schließlich einen souveränen Gott. Mitte Januar bekam ich die Antwort und es war ein ja. Die Freude war riesig! Hinzu kam, dass wir herausfinden mussten, was ich dort für eine Aufgabe haben würde. Es gab mehrere Möglichkeiten und unter anderem werden sie „zufällig“ genau zu der Zeit, wo ich da sein werde, eine Evangelisation mit Haus zu Haus Arbeit haben. Das ist das, wofür mein Herz schlägt und ich wollte so etwas schon immer ausprobieren. In Tansania von Haus zu Haus gehen. Was für eine Möglichkeit und Herausforderung. Gleich danach würden wir eine Woche Ferien hier in Deutschland haben und ich könnte sie nutzen, um dort meine Freunde
und meine Kinder zu sehen.
 
Mein Gebet ist es, dass ich lerne Gott zu vertrauen. Das egal, wie diese beiden Geschichten ausgehen werden ich weiß, dass sie mir zum Besten gedient haben (Römer 8,28).


Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen doch recht langen Blog zu lesen und ich hoffe, dass er auch dir Mut gemacht hat. Unser Gott weiß um was wir bedürfen.


„Bringe deine Wünsche, Freuden, Sorgen, deinen Kummer und deine Ängste vor Gott. Du kannst ihn damit nicht belasten. Du kannst ihn nicht ermüden. Er, der die Haare auf deinem Haupt zählt, steht den Wünschen seiner Kinder nicht gleichgültig gegenüber.
(E.G.W. BJL S. 13)


Herzliche Grüße
Sarah



Sonntag, 5. Januar 2014

Life

Dear Beloved,

life is something wonderful. God gave it to us in His unconditional grace to work out with us together His great plan.

Ephesens 2:10 says: For we are his workmanship, created in Christ Jesus unto all good works, which God has before ordained that we should walk in them.

I love this Verse because it shows me how God is and works. That He saved us through His son Jesus and that He has "good works" for me in promising.
I´m blessed with knowing that I´m at the right place. He paved my way to Josiah-Missionsschool and is giving me enough to live.
Still it is hard for me to understand God fully sometimes. "How should you?" may you ask. God is God and we aren´t able to understand fully yet. Life is rough sometime. The older I get the more I face death, sickness and unfaithfulness. I know it might be nothing new for some of you and it wasn´t so for me. Still I was surprised about it. Did I forget? Yeah probably. Is it not that we forget sometime how life is to be able to handle it better? I forgot about the roughness and imperfectness here on earth. Last year I lost two beautiful friends from Tanzania. It´s hard for me to accept the fact that I can´t be with my friends and the families to cry with them and comfort them. It might be hard to understand that I´m feeling so bounded to my friends after I just spent a year there. But aren´t relationships measured in quality of time somebody spent with you than in quantity?!

I know the time will come where I will hug my beloved Bibi Helen and little girl Rahma again in heaven. I desperately looking forward to it. For ,,He will wipe every tear from their eyes. There will be no more death or mourning or crying or pain, for the old order of things has passed away. He who was seated on the throne said, "I am making everything new!" Then he said, "Write this down, for these words are trustworthy and true." (Rev. 21: 4.5)".

my Tanzanian Granny Bibi Helen
Lilli and me visiting our Nurse Bathilda and her adopted children in March 2012. Rahma is the little girl holding my hand

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Youth in Action in Nürtingen

Ihr Lieben, nachdem einige Zeit vergangen ist, möchte ich euch von einer für mich sehr prägenden Zeit berichten.
Vom 27. Oktober bis 03. November diesen Jahres fand in Nürtingen die Youth in Action, ehemals Jugendaktionswoche statt. Was ist das?
Es kommen ca. 30 Teenager und Jugendlich zusammen um ihre Fähigkeiten und Gaben einer Gemeinde, die Willens ist missionarisch aktiv zu werden, anzubieten. Dieses Jahr war es Nürtingen.

Wir machen verschiedene Straßenaktionen, wie verteilen von "Free Hugs", einem Kicker in der Fußgängerzone, eine Health-Expo und der klassischen Haus zu Hausarbeit. Außerdem wurden wir von der Stadt gefragt, ob wir sie bei aufbauarbeiten eines Spielplatzes unterstützen würden. So hat ein Teil unserer Gruppe eine neue Schaukel einbetonieren. Abgerundet wurde alles mit einer Evangelisationsreihe. Jeden Abend hat Buz Menhardt Vorträge zu dem Thema "Haben die Kirchen versagt" gehalten. Hier kommen ein paar Impressionen von der Zeit.


ein Teil unseres Teams bei der Haus zu Hausarbeit Steffi, Dani, ich, Simon, Juri & Ebrard (v. l. n. r.)



bei den Vorbereitungen für unsere Info/Andachts-Mappe


Stoffel stellt uns die Mappe vor

Sozialprojekt



kulinarisch wurden wir bestens von einigen Gemeindegliedern versorgt


free hug!



Dani beim massieren auf der Health-Expo

funny faces :-)

Buz mit Marc als seinen Übersetzer


die komplette Mannschaft


Sonntag, 13. Oktober 2013

Neuer Memorie-Vers

Halli Hallo ihr Lieben,

leider bin ich die letzte Zeit nicht dazu gekommen, euch den Bibelvers zu posten, den wir auswendig lernen sollten. Das hole ich hiermit nach und so werden es gleich zwei:
-
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe: 
Gedanken des Friedens und nicht des Leides, 
dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
Jeremia 29,11
.
Da sprach er zu ihnen allen: 
Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst 
und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach
Lukas 9,23
-
Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim lernen :-).

Donnerstag, 26. September 2013

Was ich die letzte Woche gelernt habe:

Am Montag war Arbeitseinsatz und wir waren unter anderem an Abrissarbeiten beteiligt. Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es eine ungewohnte Arbeit war. Muskelkater hatte ich direkt danach nicht,... der kam später :-).

Ich durfte den Männern auch einmal den Vorschlaghammer aus der Hand nehmen und habe mit dazu beigetragen, eine Wand einzureißen. Trotz guter Vorarbeit war es trotzdem mit einem starken Kraftaufwand verbunden, die Wand Stück für Stück nieder zu machen. Es war ein wenig ein komisches Gefühl eine Wand wegzunehmen, wo zuvor ein Anderer viel Energie, Zeit und Kraft investiert hat um sie aufzubauen.
Ich habe festgestellt, dass Gott in mir ebenfalls Wände einreißen möchte. Wände, die Dinge symbolisieren, die mich noch in meiner Beziehung zu ihm von ihm fernhalten. Das schöne ist nur, dass er nicht den Vorschlaghammer nimmt, sondern sich in kleinen Schritten mit Meißel und einem Hammer an die Arbeit macht. Es mag schwierig für mich sein und ab und an weh tun. Aber in seiner bedingungslosen Liebe und Gnade weiß er immer, wie weit er gehen darf und gibt mir Zeit. Die Zeit die ich brauche um zu verstehen, dass die Arbeit an mir notwendig und auch sinnvoll ist, weil sie mich näher zu ihm bringt und ihm ähnlicher macht.
Lassen wir Gott an uns arbeiten, können wir schon bald das Ergebnis bewundern, dass sich daraus gestaltet. Wunderschön anzusehen.


Rahel und Fabienne







Spaß bei der Arbeit :-)
Rahel voll im Einsatz