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Australien; nähere Details folgen :-)

Freitag, 6. September 2013

Packen

Nach einem ausgiebigen Frühstück, dass ich heute lang genug zelebriert und viel zu viel gegessen habe, konnte ich mich meiner eigentlichen Aufgabe widmen: Dem Packen. Jetzt könnt ihr euch auch sicher denken, warum mein Frühstück heute so lange gedauert hat.

meine Schlafcouch wurde umfunktioniert und dient als Ablagefläche
Eigentlich dachte ich, dass mir das Packen Spaß macht. Und hat es bisher auch immer. Trotzdem erscheint es mir häufig, bis zu dem Augenblick, wo man sich aufraffen kann um anzufangen, wie ein riesiger Berg, der kaum zu bezwingen ist. Wer kennt dieses Gefühl nicht. Es macht Spaß den Gedanken im eigenen Kopf so lang und breit zu durchdenken, bis er einem wirklich unüberwindbar erscheint. Dabei hätte man schon einiges schaffen können, wenn man einfach angefangen hätte. Ich kann die "Packprofis" förmlich laut aufschreien hören, die entsetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und den gerade geäußerten Gedankengang überhaupt nicht nachvollziehen können. Dann gibt es noch die andere Sorte, die einfach packen, weil halt gepackt werden muss. Und natürlich dürfen auch diejenigen nicht unerwähnt bleiben, die das Packen noch weniger leiden können als ich. Glaubt mir, ich kann euch verstehen, tatsächlich sogar alle drei Gruppen (es mag sicher mehr geben, die bleiben hier nur unerwähnt).

Das interessante an diesen drei Gruppen ist doch, dass sie letztlich alle zum Ziel kommen werden. Vielleicht mit mehr oder weniger Stress, mit mehr oder weniger vergessenen Dingen, die noch mitgemusst hätten; Aber sie kommen zum Ziel. Der Berg, der für den Einen kleiner und den Anderen größer erscheint wird bezwungen und am Ende darf man die Aussicht genießen. In diesem Fall die gepackten Koffer und die Tatsache, alles hinein bekommen zu haben. 

Mit dem Gedanken im Hinterkopf, bald die Aussicht genießen zu dürfen, werde ich mich wieder ans Werk machen. Im Moment scheine ich noch weit entfernt von der Spitze zu sein, aber ich habe Hoffnung.


ich habe es geschafft Mount Meru mit um die 4.500 Metern zu besteigen.. da sollte die Pack-Aktion doch kein Problem sein :-)

Mittwoch, 28. August 2013

Der Anfang

mein Tagesziel habe ich heute erreicht:

  • einen neuen Blog erstellen

nach mehreren Stunden arbeit, habe ich es geschafft, das Bild auf die richtige Größe anzupassen und das Layout passend einzurichten.

Warum ein neuer Blog? 

Die meisten von euch werden mich in Erinnerung mit meiner lieben Freundin Lilli haben. Gemeinsam haben wir elf wundervolle Monate in dem schönen Tanzania verbracht und euch davon berichtet. Das letzte Jahr haben wir bereits "getrennt" verbracht, wie ihr auch dem Blog entnehmen konntet. Es gab nämlich keine Einträge mehr :-). Für mich heißt es in weniger als zwei Wochen ein neues Abenteuer, jedoch ohne meine liebe Freundin, zu beginnen. Ich möchte euch die Möglichkeit geben, daran teilzuhaben.

Welches Abenteuer?

Ich werde ab dem 08. September 2013 die Josia-Missionsschule in Isny besuchen. Das Bild oben zeigt euch bereits meine Umgebung, die für zehn Monate mein zu Hause sein wird.

Was ist die Josia-Missionsschule?

Wie dem Namen bereits zu entnehmen ist handelt es sich hier um eine Missionsschule, die mir und 15 weitere Studenten (wie wir liebevoll genannt werden) eine Ausbildung in den Bereichen religionspädagogische Kompetenzen und Gesundheit vermitteln wird. Außerdem werden wir praktischen Unterricht haben, wo das theoretisch Gelernte angewendet wird, wie z. B. in Nachbarschaftshilfe, Gesundheitsworkshops, Predigen, usw..

Ich bin schon sehr gespannt auf meine Zeit dort. Die Entscheidung für diese Schule fand für mich unter viel Gebet und tollen Erfahrungen mit unserem Herrn statt. Gott ist gut! Er ist derjenige, der mir den Weg dorthin geebnet hat und mich auch in meinen Zweifeln, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, getragen und sie mit mir überwunden hat. Ich bete und wünsche mir, dass Gott meine Mitstudenten und mich segnet. Das Er uns wachsen lässt und wir ein segen füreinander sein können, aber auch für unsere Lehrer und die Menschen die uns begegnen werden.

Wie man im Englischen so schön sagt: 

Prayers are highly appreciated! - Eure Gebete sind sehr willkommen!