Am Montag war Arbeitseinsatz und wir waren unter anderem an Abrissarbeiten beteiligt. Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es eine ungewohnte Arbeit war. Muskelkater hatte ich direkt danach nicht,... der kam später :-).

Ich durfte den Männern auch einmal den Vorschlaghammer aus der Hand nehmen und habe mit dazu beigetragen, eine Wand einzureißen. Trotz guter Vorarbeit war es trotzdem mit einem starken Kraftaufwand verbunden, die Wand Stück für Stück nieder zu machen. Es war ein wenig ein komisches Gefühl eine Wand wegzunehmen, wo zuvor ein Anderer viel Energie, Zeit und Kraft investiert hat um sie aufzubauen.
Ich habe festgestellt, dass Gott in mir ebenfalls Wände einreißen möchte. Wände, die Dinge symbolisieren, die mich noch in meiner Beziehung zu ihm von ihm fernhalten. Das schöne ist nur, dass er nicht den Vorschlaghammer nimmt, sondern sich in kleinen Schritten mit Meißel und einem Hammer an die Arbeit macht. Es mag schwierig für mich sein und ab und an weh tun. Aber in seiner bedingungslosen Liebe und Gnade weiß er immer, wie weit er gehen darf und gibt mir Zeit. Die Zeit die ich brauche um zu verstehen, dass die Arbeit an mir notwendig und auch sinnvoll ist, weil sie mich näher zu ihm bringt und ihm ähnlicher macht.
Lassen wir Gott an uns arbeiten, können wir schon bald das Ergebnis bewundern, dass sich daraus gestaltet. Wunderschön anzusehen.
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Rahel und Fabienne |
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Spaß bei der Arbeit :-) |
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Rahel voll im Einsatz |